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Abbildung: Geschaeftsmann skizziert Outsourcing-Strategie

Der Arbeitsmarkt ist permanent im Wandel und entwickelt sich stetig weiter: Im Rahmen der Sourcing-Studie 2016 ergaben sich neue Erkenntnisse in Bezug auf das Thema Outsourcing. Die zugehörigen Ergebnisse liefern fundierte Hinweise, welche Rolle das Auslagern einzelner Arbeitsbereiche bereits heute und auch in Zukunft spielen wird.

Die wichtigsten Kernaussagen der Sourcing-Studie 2016

Die Sourcing-Studie 2016 wurde online durchgeführt und beinhaltet die Angaben von über 1.000 Geschäftsführern sowie Verantwortlichen aus der IT-Branche. Sämtliche Teilnehmer stammten aus dem deutschsprachigen Raum und das übergeordnete Ziel war die Analyse von Motiven sowie jüngsten Entwicklungen im Bereich Outsourcing. Nach Ansicht der Befragten wird die Bedeutung des Auslagerns von IT-Aufgaben weiter zunehmen: So gaben ca. 90 Prozent der Teilnehmer an, dass ihre Firma das Potenzial von Outsourcing noch nicht voll ausgeschöpft habe. Ein Großteil der befragten Entscheider strebt deshalb eine verstärkte Auslagerung in den nächsten fünf Jahren an. Des Weiteren verdeutlichen die Studienergebnisse den Zusammenhang zwischen immer komplexer werdenden Arbeitsprozessen und der erhöhten Nachfrage nach Outsourcing-Angeboten: Dementsprechend ist jeder dritte Umfrageteilnehmer unzufrieden mit der Leistungsfähigkeit und den Fachkenntnissen der eigenen IT-Abteilung.

Die Umfrageergebnisse im Detail

Neben den Zahlen zur Bedeutung des Auslagerns von IT-Aufgaben liefert die Sourcing-Studie auch konkrete Angaben zu den Gründen: Für über die Hälfte aller Befragten ist die Einsparung von Kosten der wichtigste Grund für Outsourcing. Mehr als ein Viertel der teilnehmenden IT-Verantwortlichen gaben zudem die Beschleunigung von Arbeitsprozessen als Begründung für das Auslagern an. Darüber hinaus ist die Skepsis in Bezug auf die Kooperation mit externen Dienstleistern deutlich gesunken: So äußerten nur noch 40 Prozent rechtliche Bedenken, während in der Sourcing-Studie 2015 noch über 60 Prozent Ängste wegen der unklaren Gesetzeslage hatten. Bei der Auswahl entsprechender Service-Provider wurden der Preis und das technologische Know-how als wichtigste Kriterien benannt. Ergänzend liefert die Studie neue Erkenntnisse zur Beurteilung von ausgelagerten Arbeitsprozessen: Demnach zeigten sich mehr als 90 Prozent aller befragten Teilnehmer zufrieden mit den Leistungen der Service-Partner, was für einen hohen Qualitätsstandard von Outsourcing-Angeboten im IT-Sektor spricht.

Insgesamt gesehen zeigt die Sourcing-Studie 2016 die immer größer werdende Bedeutung der Auslagerung von IT-Aufgaben. Die fortschreitende Digitalisierung in verschiedensten Branchen und die Zufriedenheit mit den externen Service-Partnern lässt eine Fortführung dieser Entwicklung erwarten.

Wie sehen Sie die Entwicklungen im Outsourcing-Markt? Wir freuen uns auf Ihren Kommentar.

Bildquelle: Fotolia.com, Fotograf: photon_photo

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