ICSPresse

Wir freuen uns über die Beteiligung von 65 Unternehmen und möchten über die Ergebnisse informieren

Seit 20 Jahren setzen wir alles daran, für unsere Kunden bestmögliche Services im HR Outsourcing sowie im Outsourcing von Finanz- und Rechnungswesenprozessen zu erbringen. Die Anforderungen an unsere Dienstleistungen unterliegen einem stetigen Wandel. Insbesondere in Zeiten der Globalisierung und der zunehmenden Nutzung von externen Servicelösungen ist es uns wichtig, die Erwartungen an unsere Arbeit als Dienstleister permanent zu überprüfen.   Aus diesem Grund haben wir im Zeitraum vom  20. September bis zum 20.Oktober 2013 eine Onlinebefragung zum Thema Erwartungen an einen kaufmännischen Dienstleister durchgeführt.

  • Aktuell arbeiten bereits 41 % der antwortenden Unternehmen mit Dienstleistern im Bereich Human Resources (Gehaltsabrechnung, Reisekostenabrechnung, Bewerbermanagement oder Online-Recruiting).
  • Im Vergleich dazu nutzen lediglich 23 % der antwortenden Unternehmen externe Unterstützung in derFinanzbuchhaltung (Haupt-, Anlagen-, Kreditoren-, Debitorenbuchhaltung oder Scannen/Bearbeitung Rechnungseingang).
  • Ebenso werden bei 85 % der antwortenden Unternehmen Treasuryleistungen (Kapitalbeschaffung, Cash-Management) ohne externe Unterstützung erbracht.
  • Prozessoptimierung ist aktuell und auch künftig ein wichtiges Arbeitsfeld in den Unternehmen. 75 % der antwortenden Unternehmen führen aktuell Projekte zur Optimierung von Geschäftsprozessen durch und 64 % befinden sich in der Planung künftiger Projekte.
  • Bei  der Nutzung von externen Servicelösungen ist es den Unternehmen sehr wichtig, persönliche feste Ansprechpartner zu haben (98%). Darüber hinaus ist für 68 % der antwortenden Unternehmen das Bestehen eines persönlichen Kontaktes zwischen den Akteuren im Unternehmen und denen beim Dienstleister durch regelmäßige Workshops etc. von großer Bedeutung.
  • Für mehr als 70 % der antwortenden Unternehmen ist das Angebot einer Software in englischer Sprache sowie eine Kommunikation mit dem Dienstleister in Englisch nicht wichtig.
  • Beim Thema ‚Leistungserbringung und Technik in Deutschland vs. aus dem Ausland‘ sind die Unternehmen geteilter Meinung. 51 % der antwortenden Unternehmen ist die Erbringung der Leistungen ausschließlich in Deutschland wichtig. 65 % achten darauf, das der Betrieb der Anwendungssoftware und die Datenspeicherung ausschließlich in einem Rechenzentrum in Deutschland erfolgt.
  • Mit welcher Software der Dienstleister arbeitet, ist für 54 % der antwortenden Unternehmen von Bedeutung.
  • Dagegen messen die Unternehmen dem Thema ‚Mobility‘ in Zukunft einen noch größeren Stellenwert bei. Die künftige Nutzung von mobilen Endgeräten im HR Management sowie in der Finanzbuchhaltung ist für 68 % der antwortenden Unternehmen wichtig.

Vielen herzlichen Dank an alle Teilnehmer!

Unter allen Umfrageteilnehmern haben wir 1 Samsung Galaxy Tab 2 und 20 Büchergutscheine verlost.

Herzlichen Glückwunsch…

Gewinnerin des Samsung Galaxy Tab 2 ist Theresa K., Head of HR eines Handelsunternehmens in Leipzig 

Weitere 20 Gewinner freuen sich über einen Büchergutschein.

Wir können die Nachfrage zwi­schen dem Finanz- und Rechnungs­wesen sowie der Personalwirtschaft sehr gut vergleichen, weil wir einer von wenigen Anbietern sind, die sich auf beide Bereiche spezialisiert haben. Insofern deckt sich das Ergebnis mit unseren Erfahrungen. Gehalts­abrechnung, Reisekostenabrechnung sowie das Bewerbermanagement sind Prozesse, die verstärkt ausgelagert werden. Hier erzielen wir zweistellige Wachstumsraten. Der Markt für das Finanz- und Rechnungswesen wächst ebenfalls, jedoch weniger schnell. Mögliche Ursachen liegen in der Skepsis der Unternehmer und Angst vor Kontrollverlust. Diese Sorge ist jedoch nicht berechtigt. Ein BPO-Dienstleister ist verpflichtet, seine Aufgaben transparent, für den Kun­den jeder Zeit nachvollziehbar zu er­füllen. Darüber hinaus haftet er für die Richtigkeit seiner Dienstleistung. BPO bedeutet nicht zwangsläufig, komplette Bereiche auszulagern. Un­sere Kunden beginnen oftmals mit Prozessen, in denen besonders viele Daten verarbeitet werden, zum Bei­spiel die Bearbeitung der Eingangs­rechnungen oder die Erstellung der Gehaltsabrechnungen.

Die Zielsetzung ist natürlich Kosteneinsparung. Verwaltungs­prozesse sollen vermieden oder ver­schlankt werden. Häufig sind Outsourcingmodelle gefragt, die den alleinigen Fokus nicht auf die Kostenseite legen. Vielmehr ist es wichtig, im Rahmen des Outsourcing-Projektes, die bestehenden Prozesse gemeinsam mit dem Dienstleister zu analysieren und die Prozesskomplexität an die tatsächlichen Anforderungen des Unternehmens anzupassen. EineOutsourcing-Lösung kann Unternehmen dabei unterstützen, Kosten langfristig zu optimieren. Aus Fixkosten werden bedarfsorientierte, variable Kosten und im Zuge der Spezialisierung des Dienstleisters sowie der Nutzung der externen genormten IT-Infrastruktur großer Rechenzentren kann von den positiven Skaleneffekten profitiert werden.

Eine besondere Stärke, gerade von mittelständischen Unternehmen, ist die Konzentrati­on auf das Wesentliche, nämlich auf ihr Kerngeschäft. Das Auslagern von Prozessen abseits der Haupt­geschäftstätigkeit unterstützt diese Strategie. In letzter Zeit kommt ein weiteres Argument hinzu: Unter­nehmen fällt es zunehmend schwer, geeignetes Personal für die Verwal­tung zu finden. Durch das Outsour­cing entfällt dieses Problem.

Schwierig wird die Zusammenarbeit mit Dienstleistern, wenn sie nicht eindeutig geregelt ist und Erwartungen nicht erfüllt wer­den. Verträge können zu ungenau, zu knapp oder auch zu umfangreich und nicht mehr beherrschbar sein. Wich­tig ist, dass Kunde und Dienstleister auf ‚Augenhöhe’ kommunizieren und beide Seiten die jeweiligen Er­wartungen voneinander kennen. Ver­antwortung abgeben, aber Kontrolle behalten sollte der Grundsatz sein. Unsere Kunden erwarten zum Bei­spiel feste, direkte Ansprechpartner zum jeweiligen Arbeitsprozess. Das bieten wir ihnen langfristig, da in un­serem Unternehmen eine sehr geringe Mitarbeiterfluktuation herrscht. Wir erbringen außerdem alle Dienst­leistungen von unseren deutschen Standorten Leuna und Rostock aus. Auch unserer Erfahrung nach ist es vielen Unternehmen, gerade im Mittelstand, wichtig, dass Geschäfts­prozesse nicht ins Ausland verlagert werden.

Im internationalen Vergleich hat sich der Business Process Outsourcing (BPO) Markt in Deutschland nur sehr schleppend entwickelt. Laut einer Studie des Offshoring Institute beträgt das derzeitige kontraktierte Marktvolumen knapp 2 Mrd. EUR.  Allerdings beträgt das outsourcingfähige Volumen 31,5 – 33 Mrd. EUR. Das Wachstumspotential auf dem deutschen BPO Markt ist demnach enorm.