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Abbildung Handschlag für erfolgreiches Mergers & Acquisitions dank Outsourcing

Warum betreiben Unternehmen Mergers & Acquisitions?

Firmen, die wachsen oder ihre Existenz sichern möchten, fusionieren mit Geschäftspartnern oder kaufen andere Unternehmen dazu. Diese Vorgänge werden mit dem englischen Begriff Mergers & Acquisitions, abgekürzt M&A, bezeichnet. Merger ist der englische Ausdruck für eine Fusion, während Acquisition für den Aufkauf einer Firma steht. In der Betriebswirtschaft steht M&A für sämtliche Vorgänge, die sich auf die Konzernbildung, die Umstrukturierung eines Konzerns, der Verschmelzung von zwei Unternehmen, die Übernahme einer Firma und die Finanzierung von Aufkäufen beziehen. Anwälte und Investmentbanken unterstützen Betriebe bei der Abwicklung. Häufig werden außerdem Teilbereiche an externe Dienstleister ausgelagert.

Welche Konsequenzen haben M&A für Unternehmen?

Wenn sich eine Firma entschließt, einen Konkurrenten aufzukaufen oder mit einem anderen Unternehmen zu fusionieren, kommen viele Veränderungen auf den Betrieb zu. Zunächst muss die Strategieabteilung einen Plan erstellen und dabei berücksichtigen, welche Abteilungen von den Veränderungen betroffen sind. M&A haben Auswirkungen auf die Personalabteilung, die Buchhaltung und das Rechnungswesen. Die Mitarbeiter müssen neue Strukturen schaffen, verschiedene steuerliche Bedingungen klären und rechtliche Aspekte in Erfahrung bringen. Diese zusätzlichen Aufgaben müssen die Mitarbeiter neben dem normalen Tagesgeschäft erledigen. Dazu muss ein Unternehmer erst einmal klären, ob das Fachwissen seiner Angestellten für die zusätzlichen Arbeiten ausreicht oder ob sie die Zeit dazu finden, sich das Spezialwissen in kurzer Zeit anzueignen. Ansonsten bietet es sich an, einen externen Dienstleister mit diesen Tätigkeiten zu beauftragen.

Ist Outsourcing bei M&A sinnvoll?

Wenn ein Unternehmen mit einer anderen Firma fusioniert, muss eine Analyse erfolgen, welche Arbeiten zum reibungslosen Ablauf der Fusion intern erledigt werden können. Die Geschäftsleitung muss klären, ob die Mitarbeiter über ausreichendes Fachwissen verfügen, um alle Aspekte des Zusammenschlusses zu berücksichtigen. Falls Kenntnisse fehlen oder aufgefrischt werden müssen, sollten die Beteiligten überlegen, ob sich der Zeitaufwand und die Kosten für die Schulungen lohnen. Zeit ist auch sonst ein wichtiger Faktor bei der Überlegung, ob Outsourcing bei M&A sinnvoll ist. Der vorhandene Mitarbeiterstab muss die zusätzlichen Aufgaben erledigen können, ohne dass die sonstigen Arbeiten zurückgestellt oder nicht mehr in der gewohnten Qualität ausgeführt werden. Sobald das Tagesgeschäft unter der Fusion leidet, ist der Einsatz eines externen Dienstleisters in jedem Fall sinnvoll.

Welche Arbeiten und Prozesse werden ausgelagert?

Eine Unternehmensübernahme läuft in mehreren Schritten ab. Bei jedem Schritt kann ein externer Berater hilfreich zur Seite stehen, falls die eigenen Mitarbeiter die Aufgabe nicht selbst erledigen können. Der Übernahmeprozess beginnt mit der Auswahl eines geeigneten Kandidaten. Hier sind Betriebswirte und Steuerexperten gefragt, die die Finanzen des ausgewählten Betriebes überprüfen und die wirtschaftlichen Chancen und Risiken abschätzen. Zur Abklärung der rechtlichen Fragen sollte ein Rechtsanwalt ebenfalls Mitglied der Entscheidungsgruppe sein. Personalplaner müssen den neuen Mitarbeiterbedarf berechnen. Die IT-Abteilung muss neue Programme schreiben sowie den Bedarf an Hardware für das neue Unternehmen ermitteln. Häufig handelt es sich bei den ausgelagerten Arbeiten und Prozessen um standardisierbare Teilbereiche, die von externen Anbietern erledigt werden können.

Welche Vorteile bietet Outsourcing den Unternehmen?

Der Ablauf einer Unternehmensübernahme ist ein langwieriger und umfangreicher Prozess, der durch Fehler und Versäumnisse der Beteiligten oder durch den Widerstand der Belegschaft scheitern kann. Daher sollten externe Dienstleister eingeschaltet werden, die über umfangreiche Erfahrungen in den einzelnen Teilbereichen verfügen. So können die beteiligten Firmen sicherstellen, dass sie keine rechtlichen oder wirtschaftlichen Aspekte übersehen oder falsch ausführen. Die Kommunikation mit den Mitarbeitern ist ein weiterer wichtiger Faktor, wenn sich zwei Betriebe zusammenschließen. Eine Fusion sorgt für Unruhe bei den Angestellten, die durch eine offene und verständliche Berichterstattung durch Fachleute vermieden werden kann. Durch den Rat der Experten können sich die Beteiligten sicher sein, dass die Übernahme erfolgreich abgewickelt wird und dass sich das neue Unternehmen erfolgreich am Markt behauptet.

Haben Sie Erfahrung mit Business Process Outsourcing im Rahmen von Mergers & Acquisitions? Wir freuen uns auf Ihren Kommentar.

Bildquelle: Fotolia.com, Fotograf: bongkarn

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